Michael Lorang und Gerhard Spurk GdbR

KÜS - Neues aus der Autowelt
täglich aktuell von www.kues.de

    19. 7. 2019

    Faurecia: Entwicklungen gegen Reisekrankheit

    Faurecia hat zwei Entwicklungen gegen Reisekrankheit vorgestellt:

    Der AVS-Sitz ermöglicht Passagieren während der Fahrt eine bequeme, zurückgelehnte Position. Durch eine zusätzliche Lehnen-Kopf-Verstellung wird der Oberkörper des Beifahrers soweit aufgerichtet, dass das Gehirn sich leichter als sonst auf eine Bewegungsveränderung einstellen kann. Das verspricht eine Vorbeugemaßnahme gegen die Übelkeit als Hauptsymptom der Reisekrankheit. Der AVS-Sitz soll schon in der nächsten Fahrzeug-Generation serienreif sein und eingesetzt werden.

    Zudem hat Faurecia eine Origami-Armlehne entwickelt, die speziell auf das Leseerlebnis von Beifahrern zielt. Mit ihrer erhöhten Position ermöglicht sie, auf Augenhöhe Bücher zu lesen oder Filme zu schauen, während man unterwegs ist. Die erhöhte Position der Arme bewirkt die gleichzeitige Aufnahme von Umgebungsinformationen. Auch das soll der sonst auftreten Übelkeit vorbeugend entgegenwirken.

    Quelle: Faurecia

    19. 7. 2019

    Toyota: Ein Auto für Olympia

    Toyota entwickelt speziell für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2020 in Tokio ein eigenes Mobilitätsfahrzeug.

    Der „APM“ (Accessible People Mover) soll möglichst viele Menschen auf der letzten Meile zu Veranstaltungen und Spielstätten bringen.

    “Alle” wird dabei wörtlich interpretiert: Neben Athleten und Offiziellen sollen auch Menschen mit besonderen Bedürfnissen, etwa ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen, Schwangere und Familien mit kleinen Kindern Platz finden.

    Der batterieelektrische APM ist dabei ausschließlich mit niedriger Geschwindigkeit auf kurzen Strecken unterwegs, um Menschen sicher zu befördern. Das Fahrzeug ist von beiden Seiten zugänglich und bietet Platz für bis zu sechs Personen in drei Sitzreihen (1-3-2). Der Fahrersitz vorn ist mittig in leicht erhöhter Position angebracht, damit der Fahrer alle Fahrgäste sehen und ihre individuellen Bedürfnisse beim Ein- und Aussteigen berücksichtigen kann. Für Fahrgäste im Rollstuhl können die drei Sitze in zweiter Sitzreihe hochgeklappt werden. Rampen vereinfachen den Zugang.

    Toyota sieht den APM auch im Einsatz als Hilfs- und Rettungsfahrzeug: Ein Teil der zweiten und die komplette dritte Sitzreihe machen in dieser Konfiguration Platz für eine Trage, auf der hilfsbedürftige Personen sicher transportiert werden. Zwei Einsatzkräfte können dabei direkt neben der Trage sitzen.

    Quelle: Toyota

    19. 7. 2019

    Ford: Pick-up-Emoji vorgestellt

    Emojis gehören zur alltäglichen Kommunikation. Manche, insbesondere menschliche Gesichter in einer Pose, werden unterschiedlich interpretiert und sorgen dann für Verwirrung beim Empfänger.

    Anders ist es, wenn mit einem Emoji Mobilität ausgedrückt wird. Dafür stehen u. a. bestimmte Autos, Roller, Boote, Skilifte und sogar Raumschiffe zur Wahl. Ein bestimmtes Auto allerdings fehlte bislang, und diese Lücke will Ford schließen. Ein Piktogramm zur Pick-up-Darstellung, jetzt vorgestellt, hat den Ford Ranger zum Vorbild. Der Hersteller reagiert damit nach eigenen Aussagen auf Kunden, die die Entwicklung ein solchen Piktogramms anregten.

    Eine Hürde für die Zulassung zur offiziellen Verwendung hat der “Pickup für die Smartphone-Nachricht” bereits genommen: Das Unicode Consortium, das über die Zulassung neuer Emoji-Entwürfe entscheidet, nahm es in die engere Wahl auf. Was die Zulassung des Piktogramms angeht, zeigt sich Ford optimistisch und rechnet damit für Anfang 2020.

    Quelle: Ford

    18. 7. 2019

    DS: Zwei Elektro-Modelle sind startklar

    Die Modelle DS 7 Crossback und DS 3 Crossback werden ab sofort in je einer elektrisch angetriebenen Version als E-Tense angeboten.

    Beim DS 7 Crossback werden ein 147 kW (200 PS) starker PureTech-Benzinmotor und zwei Elektromotoren mit je 80 kW (109 PS) kombiniert. In Verbindung mit dem Achtgang-Automatikgetriebe sowie Allradantrieb ergibt sich nach Angaben des Herstellers eine maximale Systemleistung von 220 kW (300 PS). Mit einer speziellen Funktion kann gewählt werden, wann das Auto rein elektrisch fahren soll. Die Preise beginnen bei 50.290 Euro

    Beim DS3 Crossback E-Tense besteht die elektrische Antriebseinheit aus einem Elektromotor mit 100 kW (136 PS) und 260 Nm, einer Lithium-Ionen-Batterie mit 50 kWh und einem System zur Rückgewinnung der Brems- und Verzögerungsenergie. Die Reichweite soll nach Angaben des Herstellers bis zu 320 Kilometern betragen. Von außen unterscheidet sich der elektrische DS3 Crossback von konventionellen Modellen durch die neue Heckschürze: Die wurde im Wissen entwickelt, dass ein Auspuffendrohr entfällt. Die Preise beginnen bei 38.390 Euro.

     

     

    18. 7. 2019

    Handys: Niederlande verbieten Mobiltelefone beim Radfahren

    Ihre Nutzung ohne Freisprechanlage im Auto war schon länger nicht erlaubt. Nun weiten die Niederlande das Mobiltelefon-Verbot aufs Fahrradfahren aus.

    Ein Verstoß gegen dieses Verbot wird teuer, es wird mit 95 Euro geahndet. Damit soll eine zusätzliche Maßnahme ermöglicht werden, um Verkehrsunfälle zu verhindern – Fahrräder sind in den Niederlanden, insbesondere in Großstädten, besonders beliebt.

    Hierzulande ist die Kombination aus Fahrradfahren und Handynutzung schon länger verboten. Ein Verstoß fällt mit 55 Euro nicht so streng aus wie im Nachbarland, das damit gesetzte Zeichen ist aber immer noch deutlich genug.

    Foto: SP-X

    18. 7. 2019

    Nissan: Mehr Leistung für den Navara

    Rund dreieinhalb Jahre nach der Markteinführung hat Nissan seinen Pick-up Navara leicht überarbeitet.

    Dank eines neuen Turboladers entwickelt der 2,3-Liter-Dieselmotor des Pritschenwagens nun mehr Durchzugskraft, kommt beispielsweise in der Basisvariante auf 425 statt wie bisher 403 Nm. Die Leistungswerte des Vierzylinders von 120 kW/163 PS beziehungsweise 140 kW/190 PS bleiben unverändert.

    Bei den Getriebeoptionen ersetzt eine neue Sechsganghandschaltung die bisher eingesetzte Box mit gleicher Gangzahl, die Siebengangautomatik wurde überarbeitet. Darüber hinaus verfügen nun alle Karosserievarianten über eine Hinterachse mit Schraubenfedern. Bislang musste die Einzelkabinen-Ausführung mit den robusteren, aber weniger komfortablen Blattfedern Vorlieb nehmen. Gleichzeitig steigt die Nutzlast in allen Modellen um bis zu 114 Kilogramm.

    Bei den Ausstattungsoptionen und der Bordtechnik hat Nissan ebenfalls nachgelegt. Neu sind unter anderem ein Anhängerstabilisierungs-System, das mit Bremseingriffen arbeitet, sowie die neueste Generation des Infotainment-Systems der Marke. Zudem fährt nun bereits das Basismodell mit 17- statt 16-Zoll-Felgen vor. Die Preise für das Schwestermodell von Mercedes X-Klasse und Renault Alaskan starten bei rund 28.000 Euro für die Variante mit Einzelkabine und Hinterradantrieb. Doppelkabine und Allradantrieb gibt es ab knapp 32.000 Euro.

    Quelle: www.kues.de