Michael Lorang und Gerhard Spurk GdbR

KÜS - Neues aus der Autowelt
täglich aktuell von www.kues.de

    7. 4. 2020

    KÜS-News: Informationen zu aktuell geltenden HU-Vorschriften

    Gemeinsames Schreiben der Technischen Leiter auf den Weg gebracht

    Die KÜS begrüßt die Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung der Pandemie. An den KÜS-Prüfstellen hat die Sicherheit und Gesundheit der Kunden und Mitarbeiter oberste Priorität. Im Sinne der Verkehrssicherheit halten wir den Prüfbetrieb aufrecht. Dazu haben wir einen gesetzlichen Auftrag.

    Die KÜS hat zusammen mit den übrigen Überwachungsorganisationen ein gemeinsames Schreiben der Technischen Leiter auf den Weg gebracht und sich hier um eine klare Darstellung der aktuell geltenden, behördlichen Anordnungen bemüht:

    Informationen zur Hauptuntersuchung vor dem Hintergrund der COVID-19 Pandemie

    Bundesweit setzen sich die Überwachungsinstitutionen auch vor dem Hintergrund der durch den Coronavirus (SARS-CoV-2/COVID-19) verursachten Situation mit all ihrer Kraft für die Sicherheit im Straßenverkehr ein. Die Technischen Leiter aller Überwachungsinstitutionen stellen hierzu klar:

    • Hauptuntersuchungen, Abgasuntersuchungen, Sicherheitsprüfungen und Betriebserlaubnisbegutachtungen werden weiterhin flächendeckend an Prüfstützpunkten und Prüfstellen der Überwachungsorganisationen und Technischen Prüfstellen angeboten.
    • Das BMVI hat den Polizeibehörden der Länder (sowie dem Bundesamt für Güterverkehr) eine vorübergehende Nichtahndung der Tatbestände „Vorführungsfrist bis zu 2 Monate überschritten“ und „Vorführungsfrist mehr als 2 Monate und bis zu 4 Monate überschritten“ der Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV) bei eingeschränkter oder fehlender Prüfkapazität empfohlen. Das bedeutet, dass nach Umsetzung in den Ländern die jeweiligen Ordnungsbehörden ausschließlich unter diesen Bedingungen kein Verwarnungsgeld erheben sollen.
    • Alle anderen regulären Fristen zur HU/SP einschließlich der Ergänzungsuntersuchung zur Durchführung der Hauptuntersuchung bleiben bestehen. Nur die Anlage VIIIa StVZO wurde mittels Ausnahme der Länder nur bezüglich der Fristanhebung für Nachuntersuchungen auf zwei Monate geändert, da es aufgrund von Engpässen bei der Ersatzteilversorgung oder der Terminvergabe in Werkstätten zu einer Zeitüberschreitung der Nachuntersuchungsfrist kommen kann.
    • Der Versicherungsschutz gilt grundsätzlich auch bei einer überzogenen Frist der Hauptuntersuchung. Die Versicherung wird den Schaden vorerst regulieren. Offen ist jedoch, ob die Versicherung nicht anschließend gegenüber dem Fahrer des Fahrzeuges mit überzogener HU-Frist Forderungen geltend macht.
    • Die Gesundheit und die Sicherheit ihrer Kunden, Mitarbeiter und Partner haben für die Überwachungsinstitutionen höchste Priorität. An allen Prüfstellen und Prüfstützpunkten gelten die besonderen Maßgaben an Hygiene und Mindestabstände.

    Die KÜS empfiehlt, sich im Sinne der Verkehrssicherheit an die Fristen zur Hauptuntersuchung zu halten. Die Prüfingenieure der KÜS halten die bestehenden Vorschriften zur Eindämmung der Corona-Pandemie ein. Aufgrund vereinzelt geänderter Öffnungszeiten ist ein Anruf im Vorfeld zu einem Besuch in der Werkstatt oder der Prüfstelle sinnvoll. Die Partner der KÜS findet man in der Partnersuche auf https://www.kues.de/standortsuche oder den Homepages der einzelnen Partner.

    7. 4. 2020

    Fiat-Hybride: Einführungsmodelle mit Umwelt-Aktion

    „Launch Edition“ nennt Fiat die Einführungsmodelle zum 500 Hybrid, 500C Hybrid (Cabrio) und Panda Hybrid . Zur Basis-Serienausstattung (mindestens 17.990 Euro beim Fiat 500 bzw. 20.590 Euro beim 500er Cabrio sowie 15.190 Euro beim Panda Hybrid) zählen Infotainmentsysteme, ein spezieller Grünton für die Außenfarbe und besonders umweltfreundliche Sitzbezüge.

    Diese sind teilweise aus Recycling-Material hergestellt, dessen Grundlage im Meer gesammelter Plastikmüll bildet. Details zu den Modellen werden erst später bekannt gegeben. Schon jetzt kündigt Fiat aber eine Umweltaktion an: Für jedes verkaufte Exemplar der drei Modelle werden fünf Bäume gepflanzt.

    Der Antrieb von 500 Hybrid und Panda Hybrid ist identisch aufgebaut mit 51 kW (70 PS) starkem Benziner in Kombination mit einem Riemen-Starter-Generator (RSG). Der Generator ist über ein Riemensystem mit der Kurbelwelle verbunden und unterstützt je nach Situation entweder den Verbrennermotor oder arbeitet als Stromerzeuger.

    (Ausführlicher Fahrbericht folgt).

    Quelle und Fotos: FCA Automobile

    7. 4. 2020

    Elektro-Lkw: 700 Strom-Trucks in Europa

    In den kommenden zehn Jahren soll der Lkw-Verkehr massiv elektrifiziert werden. Bislang gibt es aber nur wenige Fahrzeuge – und kaum Lademöglichkeiten.

    Die Elektrifizierung des europäischen Straßengüterverkehrs kommt langsam in Gang. 2019 wurden nach Zahlen des Branchenverbands ACEA (Association des Constructeurs Européens d’Automobiles) insgesamt 700 mittelschwere und schwere Elektro-Lkw zugelassen. Bei einem Großteil davon dürfte es sich um Kleinserienmodelle handeln, mit denen die Hersteller die neue Antriebsart in der Praxis testen wollen.

    Die ACEA rechnet damit, dass bis 2030 rund 200.000 Elektro-Lkw im Einsatz sein müssen, wenn CO2-Ziele der EU erreicht werden sollen. Neben batterieelektrischen Modellen und Hybridfahrzeugen zählen auch Brennstoffzellen-Trucks dazu. Neben den Fahrzeugen bräuchte es Infrastruktur, unter anderem rund 90.000 öffentliche DC-Stromladepunkte und 50 für Lkw geeignete Wasserstoff-Tankstellen in Europa. Aktuell gibt es dem Verband zufolge weniger als zehn Schnelllader und 16 H2-Zapfsäulen.

    Fotos: Daimler, Iveco

    7. 4. 2020

    Honda und GM: Kooperation bei E-Modellen

    Der japanische Autohersteller Honda will mit Hilfe von Kooperationspartner General Motors zwei neue E-Autos entwickeln.

    Die Fahrzeuge sollen auf der neuen Elektroauto-Plattform (BEV3) der Amerikaner basieren, die für Modelle von der Kompakt- bis Oberklasse geeignet ist. Auch die Batterie kommt von GM, die ein entsprechendes Joint Venture mit Akkuhersteller LG Chem unterhalten. Innenraum und Karosseriedesign hingegen übernimmt Honda. Auf den Markt kommen sollen die beiden noch nicht näher konkretisierten E-Mobile ab 2024, zunächst in den USA und Kanada.

    In den USA vertreibt Honda u. a. den in Europa nicht verfügbaren elektrisch angetriebenen Clarity, während der Honda e nur in Europa zu haben ist.

    Fotos: General Motors/Steve Fecht/Honda

    6. 4. 2020

    Film-Tipp: ENDURANCE – 90 Minuten famoser Rennsport

    Derzeit werden die Terminpläne der Motorsportveranstaltungen mächtig durcheinander gewirbelt infolge der allgemeinen Situation. Der ehemalige Großmogul der Formel 1, Bernie Ecclestone, hat gar empfohlen, die Saison der Formel 1 komplett auszusetzen. Es ist alles in Bewegung, völlig anders als sonst.

    Ganz anders als derzeit war es im vergangenen Jahr. Da fanden im Juni die zwei größten Rennen des Motorsports statt, und das in einer Woche. Le Mans und der Nürburgring brachten innerhalb kürzester Zeit ihre „24 Stunden“ über die Piste.

    Porsche hat dazu jetzt einen Film veröffentlicht. Das sind 90 Minuten Rennsport der Superlative, perfekt gefilmt mit viel Information drum herum. Le Mans beginnt martialisch, sowohl mit dem Abseilen von Fallschirmjäger (sie bringen die Startflagge) als auch mit der Patrouille de France, die mit ihren Düsenfliegern die Nationalfarben Frankreichs in den Himmel über der Rennstrecke schreiben. Was danach kommt, ist Rennsport pur, das muss man sehen.

    In der Eifel wiederum ist die Nordschleife das Maß aller Dinge. Diese Berg- und Talbahn verlangt den Teams und Fahrern alles ab. Auch hier waren die Kameramänner sehr gut drauf und haben die Action perfekt eingefangen.

    Fazit: Der Film ist eine perfekte Unterhaltung, während man auf die verschobenen Rennen in diesem Jahr wartet (genauer: warten muss).

    Zu erreichen unter: https://www.youtube.com/watch?v=Lvbkr-nXpjE&pbjreload=10

    Fotos und Video: Porsche

    6. 4. 2020

    Autokauf: Heimische Produktion bevorzugt

    Deutschlands Neuwagenkäufer legen Wert auf eine heimische Produktion. Bei einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens Puls nannten 36 Prozent die Fertigung im eigenen Land als wichtigen Kaufgrund. Besonders stark ausgeprägt ist die Vorliebe bei den Kunden von BMW, die zu 46 Prozent Wert auf ein heimisches Produkt legen. Bei Audi sind es 40 Prozent, bei VW 36. …

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    Deutschlands Neuwagenkäufer legen Wert auf eine heimische Produktion. Bei einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens Puls nannten 36 Prozent die Fertigung im eigenen Land als wichtigen Kaufgrund. Besonders stark ausgeprägt ist die Vorliebe bei den Kunden von BMW, die zu 46 Prozent Wert auf ein heimisches Produkt legen. Bei Audi sind es 40 Prozent, bei VW 36.

    Aktuell fertigen ausschließlich deutsche Hersteller oder Konzernmarken Pkw in deutschen Werken. Allerdings kommen zunehmend auch Autos heimischer Marken aus Werken in anderen Ländern, vor allem aus den USA und aus anderen EU-Staaten.

    Fotos: Audi, BMW, VW

    Quelle: www.kues.de